Sie nehmen telefonisch oder per E-Mail mit uns Kontakt auf, oder schicken uns den Anfragebogen “Bedarfsanalyse”,
den Sie auf dieser Webseite unter “ Kontakt” finden. Nachdem unsere Kundenberater den Fragebogen analysiert oder alternativ alle Ihre Wünsche telefonisch mit Ihnen besprochen haben, erstellen diese einen speziell auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen angepassten Betreuungsvorschlag.
Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, mit uns in einem persönlichen Beratungsgespräch bei Ihnen zu Hause oder in unseren Büroräumen alle Fragen der geplanten Betreuung vollumfänglich zu besprechen. Wenn wir Sie von unseren Leistungen überzeugt haben, entscheiden Sie sich für ein Betreuungsmodell und wir schließen im Anschluss an das Beratungsgespräch einen Vermittlungsvertrag.
Anschließend wählen wir infrage kommende Betreuungskräfte für Sie aus. Sie können am Auswahlprozess teilnehmen, indem Sie anhand der Ihnen zur Verfügung gestellten Betreuerinnen-Profile sich für eine Einsatzkraft entscheiden.
Wir organisieren sowohl die An- als auch die Abreise der Betreuungskräfte und kümmern uns als Ihr verlässlicher Ansprechpartner während der gesamten Vertragslaufzeit um alle Details und Formalitäten.Wir haben stets ein offenes Ohr für Ihre Anliegen.
Pflegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden können, wie und von wem sie gepflegt werden möchten. Die Pflegeversicherung unterstützt deshalb auch, wenn sich Betroffene dafür entscheiden, statt von einem ambulanten Pflegedienst von Angehörigen, Freunden oder anderen ehrenamtlich Tätigen versorgt zu werden. Hierfür zahlt die Pflegeversicherung das sogenannte Pflegegeld.
Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege selbst sichergestellt ist, zum Beispiel durch Angehörige oder andere ehrenamtlich tätige Pflegepersonen, und mindestens Pflegegrad 2 vorliegt. Das Pflegegeld wird der pflegebedürftigen Person von der Pflegekasse überwiesen. Das Pflegegeld kann auch mit ambulanten Pflegesachleistungen kombiniert werden.
Das Pflegegeld ist wie die Sachleistung nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit gestaffelt und wird monatlich gezahlt:
Pflegebedarf | Pflegegeld ab 01.01.2025 |
Pflegegrad 1 | Monatl.Entlastungsbetrag bis 131 EUR |
Pflegegrad 2 | 347 Euro |
Pflegegrad 3 | 599 Euro |
Pflegegrad 4 | 800 Euro |
Pflegegrad 5 | 990 Euro |
Achtung: Während des Bezuges von Verhinderungspflegegeld (siehe unten) erhalten Betroffene nur 50% des Pflegegeldes !
Verhinderungspflege nach SGB XI
Der Anspruch auf Verhinderungspflege ist im Elften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) in Paragraf 39 geregelt. Dort heißt es: „Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens 42 Kalendertage (6 Wochen) je Kalenderjahr.“
Hierfür erstattet die Pflegekasse einen Betrag von maximal 1.685,00 Euro für alle Pflegegrade.
Werden Leistungen der nicht in Anspruch genommenen Kurzzeitpflege (1.854,00 Euro) anteilig, hinzugenommen, kann sich dieser Betrag auf bis zu 3.539,00 Euro erhöhen.
Die Höhe des gemeinsamen Jahresbudgets liegt bei 3.539 Euro. (Verhinderungspflege 1.685€ plus Kurzzeitpflege 1.854€ .
Mit dem gemeinsamen Jahresbudget werden auch die unterschiedlichen Voraussetzungen für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege angeglichen.
Das heißt zum Beispiel: Um Verhinderungspflege in Anspruch zu nehmen, muss die häusliche Pflege nicht mehr seit mindestens sechs Monaten stattfinden.
Das gemeinsame Jahresbudget macht den Zugang zu Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege einfacher und flexibler. Denn mit dem neuen Budget können pflegebedürftige Personen ab Pflegegrad 2 frei nach Bedarf beide Pflegeformen nutzen.
Wohnfeldverbessernde Maßnahmen 2025:
Für Maßnahmen zur barrierearmen Umgestaltung des Wohnumfeldes erhalten alle Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1.einen Zuschuss von bis zu 4.180 € je pflegebedürftiger Person.
-Ersatzpflegekraft und Pflegebedürftiger sind miteinander bis zum zweiten Grad weder verwandt, noch verschwägert
-Ersatzpflegekraft und Pflegebedürftiger leben nicht in häuslicher Gemeinschaft.
Die Leistungen der Verhinderungspflege beantragen sie bei ihrer zuständigen Krankenkasse.
In der Regel zählt auch die häusliche 24-Stunden Betreuung zu den “Haushaltsnahen Leistungen” und sind Dienstleistungen durch Betreuungskräfte im privaten Rahmen. Als haushaltsnahe Leistung können bis zu 20% der Dienstleistungs- Rechnung abgesetzt werden. Maximal werden jährlich bis zu 4.000 Euro geltend gemacht.